Radolfzell 3226

Zum großen Stadtjubiläum lädt Radolfzell zu einer besonderen Ausstellung in die Villa Bosch ein. In Zusammenarbeit mit der Universität Konstanz sowie der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung Konstanz (HTWG) entwickeln Studierende der Fächer Geschichte, Kommunikationsdesign und Architektur eine innovative und interaktive Ausstellung, die 1.200 Jahre zurück- und zugleich 1.200 Jahre in die Zukunft blickt.

Im Mittelpunkt steht die Idee einer Zeitkapsel. Seit Jahrhunderten bewahren Menschen Botschaften für die Nachwelt auf, verborgen in Grundsteinen, Kirchturmspitzen oder auf Dachböden.

Sie enthalten Dinge von so großer Bedeutung, dass sie die Zeit überdauern sollen und erst in ferner Zukunft geöffnet werden dürfen. Die Ausstellung greift diese Tradition auf und stellt die Frage: 

Was soll Radolfzell der Zukunft hinterlassen?

Welche Erinnerungen, Erfahrungen und Hoffnungen sind es wert, für kommende Generationen erhalten zu werden?

Besucherinnen und Besucher erwartet eine Ausstellung, die neben eindrucksvollen Einblicken in die Stadtgeschichte von Radolfzell auch zur Auseinandersetzung mit Herausforderungen der Gegenwart und Visionen für die Zukunft einlädt.

Es können und sollen daher eigene Gedanken und Wünsche eingebracht und aktiv daran mitgewirkt werden, welche Spuren der Gegenwart für das Jahr 3226 bewahrt werden.

Am Ende entscheidet jeder selbst: Was soll in eine Zeitkapsel aufgenommen werden?

Öffnungszeiten Villa Bosch: 

Montag: Geschlossen
Dienstag: Geschlossen
Mittwoch: 14:00 – 17:30
Donnerstag: 14:00 – 17:30
Freitag: 14:00 – 17:30
Samstag: 14:00 – 17:30
Sonntag: 14:00 – 17:30

Wer war Radolt?

Die Ausstellung „Wer war Radolt?“ behandelt die Fragen, warum und seit wann die Schule ihren Namen trägt. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern werden die historischen Hintergründe des Bischofs Radolt, seinem Wirken in Radolfzell und der Namensgebung der Ratoldusschule erforscht. Ziel ist eine kleine Ausstellung über das Leben und Wirken von Ratoldus und seine Bedeutung für Radolfzell heute. Dafür werden die Schülerinnen und Schüler historisches Arbeiten kennenlernen und mehr über die Stadtgeschichte erfahren. Das erarbeitete Wissen wird in einer transportablen Dauerausstellung im Schulhaus präsentiert und mithilfe von Infotexten auf der Schul-Website mit der erweiterten Schulgemeinschaft geteilt. Passend zum Konzept der Schule soll darauf geachtet werden, auch inklusive Elemente in die Ausstellung einzubringen. Daran anschließend können Folgeprojekte an der Schule umgesetzt werden.