Inklusives Sport- und Begegnungswochenende
Am 16. und 17. Mai veranstaltet der sich neu gründende Verein „P.I.T. – Positiv für Inklusion und Teilhabe“ in Kooperation mit dem TV Radolfzell ein Bürgerprojekt im Zuge des Stadtjubiläums.
Menschen mit und ohne Behinderung können sich miteinander sportlich betätigen, spielen, feiern und sich austauschen.
Übungsleiter*innen des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes e.V. (DRS) bieten einen Mobilitätskurs für Rollstuhlfahrende, bei dem eine sichere und effiziente Handhabung des Rollis trainiert wird um die Selbständigkeit im Alltag zu steigern und zu erhalten.
Am Samstagnachmittag findet ein Wheelsoccer-Spaßturnier statt. Teilnehmen können alle – ob Rollifahrende und Fußgänger*innen, die Rollstühle dürfen auch geschoben werden oder einen E-Antrieb haben. Anmeldungen von Teams von 4-5 Teilnehmenden sind herzlich willkommen, egal ob Vereine, Freundesgruppen oder Arbeits-Teams! Nach einem kurzen Schnuppertraining werden auch Teilnehmende ohne Vorkenntnisse an dem Spiel mit dem großen Pezziball teilnehmen können und viel Spaß haben!
Nach dem Auftritt zweier inklusive Tanzgruppen am frühen Samstagabend wird der Tag bei einer Party für alle ausklingen.
Am Sonntag gibt es inklusives Yoga, einen Zirkusworkshop sowie ein Rollstuhl-Parcours-Training. Am Vormittag laden im Foyer der Halle verschiedene Infostände rund um die Themen Inklusion und Leben mit Behinderung zum Austausch ein. Der Sonntagnachmittag steht nach der Preisverleihung für alle Teilnehmende ganz unter dem Motto eines gemütlichen Austausches bei Kaffee und Kuchen. Parallel zum Programm gibt es offene, leicht zugängliche Spiel- und Bewegungsangbote wie beispielsweise eine große Fußball-Dartscheibe sowie einen Bereich mit jeder Menge Kapla-Steinen für kleine und große Baumeister*innen.
Für Verpflegung wird gesorgt, die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.
Infos:
Wann: Samstag, 16. Mai 2026 09:30 – ca. 22:00 Uhr
Sonntag, 17. Mai 2026, 10:00- ca. 17:00 Uhr
Ort: Markolfhalle Markelfingen
Eintritt: frei!
Anmeldung: (für Workshops und Wheelsoccer-Spaßtunier): inklusiv-sport-wochenende@web.de
Radolfzell in Bewegung
„Radolfzell in Bewegung“ verwandelt den Marktplatz in eine lebendige Sportarena, in der unter freiem Himmel verschiedene Stationen aufgebaut werden. Jede Station hält eine andere sportliche Herausforderung bereit und wird von lokalen Vereinen betreut, die sich so einem breiten Publikum vorstellen können. Die Vereine übernehmen vor Ort auch die Bewirtung. Der Marktplatz wird zum Ort der Begegnung, an dem Besucherinnen und Besucher verweilen, zuschauen und vor allem selbst aktiv werden dürfen – sei es im freundschaftlichen Wettstreit oder beim Ausprobieren neuer Disziplinen. Die Anforderungen sind bewusst so konzipiert, dass alle Altersgruppen und Menschen mit Einschränkungen gleichermaßen teilnehmen und gemeinsam Spaß an Bewegung und Gemeinschaft erleben können.
Wer war Radolt?
Die Ausstellung „Wer war Radolt?“ behandelt die Fragen, warum und seit wann die Schule ihren Namen trägt. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern werden die historischen Hintergründe des Bischofs Radolt, seinem Wirken in Radolfzell und der Namensgebung der Ratoldusschule erforscht. Ziel ist eine kleine Ausstellung über das Leben und Wirken von Ratoldus und seine Bedeutung für Radolfzell heute. Dafür werden die Schülerinnen und Schüler historisches Arbeiten kennenlernen und mehr über die Stadtgeschichte erfahren. Das erarbeitete Wissen wird in einer transportablen Dauerausstellung im Schulhaus präsentiert und mithilfe von Infotexten auf der Schul-Website mit der erweiterten Schulgemeinschaft geteilt. Passend zum Konzept der Schule soll darauf geachtet werden, auch inklusive Elemente in die Ausstellung einzubringen. Daran anschließend können Folgeprojekte an der Schule umgesetzt werden.
Stadtrallye der Kitas Radolfzell
Die katholischen Kindertageseinrichtungen in Radolfzell organisieren gemeinsam mit dem Kinderladen Seehund und der Kinderkrippe Seepferdchen eine Stadtrallye, bei der Kinder und Eltern die Innenstadt auf spielerische Weise erkunden können. An mehreren Stationen in der Kernstadt sammeln Familien mithilfe von Laufkarten Stempel. Wer die Mindestanzahl an Stationen absolviert hat, erhält als Preis einen Eisgutschein, der beim Hausherrenfest eingelöst werden kann. Teilnehmen können alle interessierten Familien.
Kita-Einstieg Radolfzell: Stadt entdecken & gemeinsam ankommen
Ein Bürgerprojekt des Kita-Einstieg Radolfzell.
Das offene Elterncafé im Rahmen des Projekts „Kita-Einstieg Radolfzell“ lädt Eltern und ihre Kinder herzlich zu einem
besonderen Nachmittag ein: In entspannter Atmosphäre
können Familien bei einer Tasse Tee oder Kaffee ins
Gespräch kommen, während die Kinder spielen und erste
Kontakte knüpfen.
Ein besonderes Highlight erwartet die Teilnehmenden im
Anschluss – eine kindgerechte Stadtführung durch
Radolfzell. Gemeinsam geht es auf Entdeckungsreise durch
die historische Altstadt, erkundet man besondere Orte und
erlebt die Umgebung mit neuen Augen. Die Aktion schafft
Raum für Begegnung, Orientierung und Gemeinschaft – ein
schöner Schritt ins Ankommen für Familien in Radolfzell.
Anmeldung bis 31.08.26 an kita-einstieg@web.de
(Max. 25 Teilnehmende)
Die Teilnahme ist kostenlos.
Mögginger Schlossfestspiele
Am letzten Juniwochenende ist der Schlosshof des Mögginger Wasserschlosses Schauplatz für die Schlossfestspiele und greift damit die legendären Freiluftaufführungen der Nachkriegszeit auf, deren glanzvoller Höhepunkt zur 1.200-Jahrfeier die Inszenierung des Jahres 1960 bildet. Bereits bei der „Indischen Prinzessin“ zur Mögginger 1.250-Jahrfeier 2010 und dem „Lebendschachspektakel“ 2017 auf dem Mögginger Dorfplatz lebte diese Tradition wieder auf. Das diesjährige Theaterstück beleuchtet unter anderem die Einquartierung französischer Offiziere im Schloss, die Verstrickung einzelner Mögginger in die nationalsozialistische Bewegung, zwischenmenschliche Konflikte während der Besatzungszeit und das Fortbestehen von rechtsradikalem Gedankengut bis in die Gegenwart. Der Titel des diesjährigen Stücks „Albinle das Schlossgespenst“ deutet aber an, dass es nicht nur um ernste Dinge gehen wird. Neben der Theateraufführung wird es jeweils im Anschluss eine musikalische Unterhaltung geben: am 26. Juni die „Alläfänzigä“ aus Immendingen, am 27. Juni die Band „Sound Kitchen“. Ergänzt wird das Programm durch einen Kindernachmittag am Samstag, Bewirtung an Getränke- und Essständen („Möggingen kocht“) und jeweils einer Schlossbeleuchtung zum Ausklang.
Im Takt der Stadt: Geschichten in Musik und Sand
Im Rahmen des Stadtjubiläums lädt der Musikverein Böhringen unter der Leitung von Dr. Marco Geigges mit seinem Programm „Im Takt der Stadt: Geschichten in Musik und Sand“ zu einem unvergesslichen Konzertabend ein, bei dem Klang und Bild ineinanderfließen. Hierbei kommen Werke zur Aufführung, die Stadtbilder und städtische Geschichten widerspiegeln. Die Musikerinnen und Musiker erwecken mit der packenden Komposition „Bricks in Fire“ die Geschichte der Ziegelei Rickelshausen zum Leben, während ein eigens für Radolfzell und seine Ortsteile geschaffenes Blasorchesterwerk klangliche Brücken zwischen Vergangenheit und Gegenwart schlägt. Zeitgleich verwandelt ein Sandmaler ausgewählte Werke in filigrane Sandbilder, die in Echtzeit entstehen und die Erzählkraft der Musik visuell unterstreichen. Dieses besondere Format eröffnet dem Publikum ganz neue Zugänge zur Identität der Stadt, indem es regionale Geschichten für mehrere Sinne erlebbar macht.
Schlagwerk trifft Akkordeon
Zum Jubiläumsjahr gibt es ein besonderes musikalisches Highlight:
Das Akkordeon-Orchester Radolfzell und das Schlagzeugensemble der Musikschule Radolfzell vereinen ihre Kräfte und präsentieren am 17. und 18. Oktober im Kleinen Saal des Milchwerks ein neu komponiertes Werk.
Im Mittelpunkt stehen die Themenschwerpunkte Geschichte, Kultur und Entfaltung:
» Zwei erfolgreiche Klangkörper aus der Radolfzeller Musikwelt treten gemeinsam auf.
» Musikerinnen, Musiker und Publikum erleben Musik über den eigenen Tellerrand hinaus.
» Kreativität, Begegnung und kultureller Austausch entfalten sich in einem einzigartigen Konzert.
Ein Konzert voller Klangvielfalt, Rhythmus und kultureller Brücken!
Uraufführung des Werkes MODI RADOLFI CELLAE
Für das Stadtjubiläum 2026 entstand eine eigens komponierte sinfonische Suite, die in fünf Sätzen das pulsierende Leben Radolfzells im Mittelalter in musikalischen Bildern lebendig werden lässt. Sowohl weltliche als auch kirchliche Szenen rund um das Münster – vom geschäftigen Markttreiben bis zu den Zeremonien der Hausherren – werden klanglich nachgezeichnet.
Die rund 15-minütige Komposition wird bei ihrer Uraufführung von einem eigens zu den einzelnen Sätzen produzierten Film von dem Radolfzeller Filmemacher Günter Köhler visuell begleitet, der die historischen Motive eindrucksvoll untermalt. Die Uraufführung findet im Rahmen des Marktplatzkonzerts der Stadtkapelle Radolfzell vor dem Münster statt.
(W)Orte schreiben Geschichte(n) – Geschichten verbinden: schreiben und lesen für alle
Seit über drei Jahren schreiben acht Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, regelmäßig miteinander: die Gruppe „Miteinander schreiben“. Die Frauen treffen sich zweimal im Monat im Treffpunkt TeggIn in der Teggingerstraße 10, um gemeinsam kreativ zu werden. Für ihre Lesungen im Rahmen des Stadtjubiläums hat sich die Schreibgruppe auf Spurensuche zu Persönlichkeiten begeben, die für Radolfzell von Bedeutung sind. Ihre Texte zeigen, auf wie viele Arten man sich Radolfzell und den Menschen, die hier leben und lebten, literarisch nähern kann.
Das Ergebnis ihrer Arbeit präsentieren die acht Frauen bei drei Lesungen mit jeweils neuen Texten: Samstag, 14.03, 16 – 17:30 Uhr im Mehrgenerationenhaus der Diakonie in der Teggingerstraße 16, Freitag, 12.06., 14 – 14:45 Uhr in Böhringen an der Sägemühle 1 (im Freien) und Samstag, 17.10., 11 – 12 Uhr in der Stadtbibliothek, Marktplatz 8. Die Lesung im Mehrgenerationenhaus wird von Christiane Hermann und Christina Bretzke auf dem Akkordeon begleitet.
Bei dem Projekt handelt es sich um ein von der Stadt gefördertes Bürgerprojekt zum Stadtjubiläum. Dank der Förderung konnte die Gruppe „Miteinander schreiben“ verschiedene Workshops unter professioneller Anleitung realisieren: ein theaterpädagogisches Training zur Schulung von Stimme, Ausdruck und Bühnenpräsenz sowie Workshops unter der Anleitung einer erfahrenen Schreibcoach-Pädagogin. Ziel der Gruppe ist es, gemeinsam die Freude am Schreiben zu erleben, den generationenübergreifenden Dialog zu fördern und Menschen jeden Alters und aus unterschiedlichen Kulturkreisen anzusprechen und für das Schreiben zu begeistern. Interessierte sind herzlich eingeladen, zu den Gruppentreffen zu kommen. Infos: Mehrgenerationenhaus der Diakonie, Tel. 7732 952786.
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