Radolfzell 3226
Zum großen Stadtjubiläum lädt Radolfzell zu einer besonderen Ausstellung in die Villa Bosch ein. In Zusammenarbeit mit der Universität Konstanz sowie der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung Konstanz (HTWG) entwickeln Studierende der Fächer Geschichte, Kommunikationsdesign und Architektur eine innovative und interaktive Ausstellung, die 1.200 Jahre zurück- und zugleich 1.200 Jahre in die Zukunft blickt.
Im Mittelpunkt steht die Idee einer Zeitkapsel. Seit Jahrhunderten bewahren Menschen Botschaften für die Nachwelt auf, verborgen in Grundsteinen, Kirchturmspitzen oder auf Dachböden.
Sie enthalten Dinge von so großer Bedeutung, dass sie die Zeit überdauern sollen und erst in ferner Zukunft geöffnet werden dürfen. Die Ausstellung greift diese Tradition auf und stellt die Frage:
Was soll Radolfzell der Zukunft hinterlassen?
Welche Erinnerungen, Erfahrungen und Hoffnungen sind es wert, für kommende Generationen erhalten zu werden?
Besucherinnen und Besucher erwartet eine Ausstellung, die neben eindrucksvollen Einblicken in die Stadtgeschichte von Radolfzell auch zur Auseinandersetzung mit Herausforderungen der Gegenwart und Visionen für die Zukunft einlädt.
Es können und sollen daher eigene Gedanken und Wünsche eingebracht und aktiv daran mitgewirkt werden, welche Spuren der Gegenwart für das Jahr 3226 bewahrt werden.
Am Ende entscheidet jeder selbst: Was soll in eine Zeitkapsel aufgenommen werden?
Öffnungszeiten Villa Bosch:
Montag: Geschlossen
Dienstag: Geschlossen
Mittwoch: 14:00 – 17:30
Donnerstag: 14:00 – 17:30
Freitag: 14:00 – 17:30
Samstag: 14:00 – 17:30
Sonntag: 14:00 – 17:30
Hausherrenfest
Das Hausherrenfest kann auf eine über 300-jährige Tradition zurückblicken: Seit 1725 wird es jedes Jahr am dritten Sonntag im Juli gefeiert.
Seinen Ursprung hat das Fest in der Verehrung der Heiligen Theopont, Senesius und Zeno, deren Reliquien seit dem 9. und 11. Jahrhundert in Radolfzell aufbewahrt werden. Dadurch entwickelte sich die Stadt früh zu einem bedeutenden Wallfahrtsort am Bodensee. Heute ist das Hausherrenfest ein fester Bestandteil des städtischen Lebens und stärkt Heimatgefühl und Gemeinschaft. Viele Radolfzellerinnen und Radolfzeller kehren dafür in ihre Heimat zurück. Neben weltlichen Festlichkeiten bleibt die feierliche Prozession am Hausherrensonntag mit den Reliquien der drei Schutzpatrone der Höhepunkt. Ein besonderer Brauch ist die Mooser Wasserprozession, die auf ein Gelübde aus dem Jahr 1796 zurückgeht. Damals baten die Mooser in Radolfzell um Schutz vor einer Viehseuche. Seit 1926 pilgern sie alljährlich am Hausherrenmontag mit blumengeschmückten Booten über den See. In Radolfzell werden die Pilger feierlich empfangen und zum Münster Unserer Lieben Frau begleitet.
1200 km/h – Rado feiert!
Feier den Sommer mit treibenden Beats, kühlen Drinks und einer unvergesslichen Party direkt am See – wo die Tanzfläche nie stillsteht. Hier treffen gute Vibes, junge Leute und pure Ausgelassenheit aufeinander. Am Samstag, 20. Juni, geht die Party am Konzertsegel weiter – InSzene kommt erstmals nach Radolfzell. Die bekannte Veranstaltungsreihe bringt Techno-Sound an exklusive Locations und nun auch an das Konzertsegel Radolfzell. Alle Infos und Tickets unter bergmann-events.de.
Tickets: Earliest Bird: 10€ | Early bird: 12€ | Regular: 15€
ggf. Resttickets an der Abendkasse
Fahrradtour durch die Ortsteile
Umgeben von Natur und mit jeweils eigenem Charakter gruppieren sich die sechs Ortsteile Böhringen, Güttingen, Liggeringen, Markelfingen, Möggingen und Stahringen um die Kernstadt. Die Ortsteile Radolfzells sind nicht nur landschaftlich schön gelegen, sie sind auch reich an historisch wertvollen Sehenswürdigkeiten. Die Tour führt durch die Ortsteile Radolfzells und ist mit einer Streckenlänge von 30 Kilometern und mit 260 Höhenmetern auch für Fahrräder ohne Motor geeignet, jedoch nicht für Rennräder. Pedelec-Fahrer sind selbstverständlich auch willkommen.
Pflanzaktion Jubiläumsbaum
Zum Stadtjubiläum wird im Stadtgarten ein Europäischer Zürgelbaum / Celtis australis gepflanzt. Der Zürgelbaum gilt als Klimabaum, der gut mit Trockenheit und Hitze zurechtkommt. Er ist ein außergewöhnlicher und seltener Gartenbaum. Der deutsche Name Zürgelbaum stammt aus Südtirol, wo die essbaren Früchte Zürgeln genannt werden.
Weinprobe für Ü70-Genießer
Die BürgerStiftung Radolfzell lädt anlässlich des 1.200- jährigen Stadtjubiläums alle Einwohner über 70 Jahren am 22. Oktober um 18 Uhr zu einer Weinverkostung ein. Kellermeister Hans Rebholz stellt im Zunfthaus seine Weine vor.
Im Vordergrund dabei stehen kurzweilige Informationen über den hiesigen Weinanbau sowie gemeinsames Genießen und Erleben. Die Teilnehmerzahl ist auf 75 Personen begrenzt. Der Eintrittspreis beträgt 5 Euro. Darin enthalten ist ein speziell dafür angefertigtes, elegantes Weinglas.
Anmeldung:
i.dreisbach@buergerstiftungradolfzell.de
oder Tel. 07732/89 03 601
Inklusives Sport- und Begegnungswochenende
Ein Wochenende voller Bewegung, Inspiration, Austausch und Spaß am Miteinander. Egal ob groß oder klein, mit Rollstuhl oder zu Fuß, egal ob sportlich oder nicht: Alle, die offen sind für Neues, sind uns willkommen! Und auch diejenigen, die einfach mal schauen wollen und neugierig sind, wie Inklusion funktioniert. Alle sind herzlich eingeladen! Zum Mitmachen und Erleben gibt es ein buntes Programm:
» Der Deutsche Rollstuhlsportverband macht das Rollstuhlfahren für jede und jeden erlebbar.
» Einen Höhepunkt bildet das Wheelsoccer-Turnier, an dem Rollstuhlfahrende sowie Fußgänger teilnehmen können.
» Verschiedene inklusive Workshops wie beispielsweise Zirkus, Yoga und weitere.
» Infostände rund um die Themen Inklusion und Angebote für Menschen mit und ohne Behinderung mit Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung.
» Eine inklusive Disco sowie verschiedene Auftritte runden das Programm ab.
Radolfzell in Bewegung
„Radolfzell in Bewegung“ verwandelt den Marktplatz in eine lebendige Sportarena, in der unter freiem Himmel verschiedene Stationen aufgebaut werden. Jede Station hält eine andere sportliche Herausforderung bereit und wird von lokalen Vereinen betreut, die sich so einem breiten Publikum vorstellen können. Die Vereine übernehmen vor Ort auch die Bewirtung. Der Marktplatz wird zum Ort der Begegnung, an dem Besucherinnen und Besucher verweilen, zuschauen und vor allem selbst aktiv werden dürfen – sei es im freundschaftlichen Wettstreit oder beim Ausprobieren neuer Disziplinen. Die Anforderungen sind bewusst so konzipiert, dass alle Altersgruppen und Menschen mit Einschränkungen gleichermaßen teilnehmen und gemeinsam Spaß an Bewegung und Gemeinschaft erleben können.
Wer war Radolt?
Die Ausstellung „Wer war Radolt?“ behandelt die Fragen, warum und seit wann die Schule ihren Namen trägt. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern werden die historischen Hintergründe des Bischofs Radolt, seinem Wirken in Radolfzell und der Namensgebung der Ratoldusschule erforscht. Ziel ist eine kleine Ausstellung über das Leben und Wirken von Ratoldus und seine Bedeutung für Radolfzell heute. Dafür werden die Schülerinnen und Schüler historisches Arbeiten kennenlernen und mehr über die Stadtgeschichte erfahren. Das erarbeitete Wissen wird in einer transportablen Dauerausstellung im Schulhaus präsentiert und mithilfe von Infotexten auf der Schul-Website mit der erweiterten Schulgemeinschaft geteilt. Passend zum Konzept der Schule soll darauf geachtet werden, auch inklusive Elemente in die Ausstellung einzubringen. Daran anschließend können Folgeprojekte an der Schule umgesetzt werden.
Stadtrallye der Kitas Radolfzell
Die katholischen Kindertageseinrichtungen in Radolfzell organisieren gemeinsam mit dem Kinderladen Seehund und der Kinderkrippe Seepferdchen eine Stadtrallye, bei der Kinder und Eltern die Innenstadt auf spielerische Weise erkunden können. An mehreren Stationen in der Kernstadt sammeln Familien mithilfe von Laufkarten Stempel. Wer die Mindestanzahl an Stationen absolviert hat, erhält als Preis einen Eisgutschein, der beim Hausherrenfest eingelöst werden kann. Teilnehmen können alle interessierten Familien.
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