Marktplatzkonzert der Stadtkapelle Radolfzell 1772 e. V.

Die Stadtkapelle Radolfzell sorgt unter Leitung ihres Dirigenten Kuno Rauch im Herzen der Altstadt für ein echtes Open Air-Erlebnis. Das symphonische Konzert auf dem Marktplatz, das im zweijährigen Turnus stattfindet, ist eine Kooperation des Orchesters mit dem Kulturbüro der Stadt und stellt ein Highlight im Kalender der Musikstadt Radolfzell dar. Die Stadtkapelle Radolfzell 1772 e. V. ist ein rund 70-köpfiges symphonisches Blasorchester, welches seit über 250 Jahren das kulturelle Leben Radolfzells begleitet und bereichert. Die Kapelle wirkt beispielsweise wesentlich am Hausherrenfest mit und begleitet viele weitere städtische Veranstaltungen und Feiern. Daneben widmet sie sich bei Wettbewerben und Konzertreisen der konzertanten symphonischen Blasmusik. Als Auftakt des Marktplatzsommers 2026 bietet die Stadtkapelle vor der großartigen Kulisse des Münsters ihren Zuhörern mitreißende konzertante Blasmusik und mehr. Dafür wird ein besonderes Konzept erarbeitet, welches das Publikum ganzheitlich anspricht. Dabei greifen Programm, Raumgestaltung, Bühnenaufbau und Beleuchtungskonzept dem Motto des Stadtjubiläums entsprechend ineinander. So verwandelt sich der Marktplatz für die Besucher in einen Ort fesselnder akustischer und visueller Eindrücke. Sommernachtsgefühle und ein umfassender Genuss sind garantiert!

Kulturnacht

Jedes Jahr am 02. Oktober verwandelt sich Radolfzell bei der Kulturnacht in eine riesige Bühne für die freie Kunst- und Kulturszene.

Das umfangreiche Programm bietet eine Vielzahl verschiedener Veranstaltungen, darunter Ausstellungen von Bildern, Fotos und Skulpturen, Musik, Tanz, sowie Literatur, Film- und Theatervorstellungen. Die Programmpunkte finden an verschiedenen Orten – vom großen Tagungszentrum über Einzelhandelsgeschäfte bis zu kleinen Ateliers – statt, so dass die Besucherinnen und Besucher sich in der gesamten Stadt und in den Ortsteilen von künstlerischen Darbietungen inspirieren lassen können. Das Jubiläum wird in diesem Jahr künstlerisch aufgegriffen.

Hausherrenfest

Das Hausherrenfest kann auf eine über 300-jährige Tradition zurückblicken: Seit 1725 wird es jedes Jahr am dritten Sonntag im Juli gefeiert. 

Seinen Ursprung hat das Fest in der Verehrung der Heiligen Theopont, Senesius und Zeno, deren Reliquien seit dem 9. und 11. Jahrhundert in Radolfzell aufbewahrt werden. Dadurch entwickelte sich die Stadt früh zu einem bedeutenden Wallfahrtsort am Bodensee. Heute ist das Hausherrenfest ein fester Bestandteil des städtischen Lebens und stärkt Heimatgefühl und Gemeinschaft. Viele Radolfzellerinnen und Radolfzeller kehren dafür in ihre Heimat zurück. Neben weltlichen Festlichkeiten bleibt die feierliche Prozession am Hausherrensonntag mit den Reliquien der drei Schutzpatrone der Höhepunkt. Ein besonderer Brauch ist die Mooser Wasserprozession, die auf ein Gelübde aus dem Jahr 1796 zurückgeht. Damals baten die Mooser in Radolfzell um Schutz vor einer Viehseuche. Seit 1926 pilgern sie alljährlich am Hausherrenmontag mit blumengeschmückten Booten über den See. In Radolfzell werden die Pilger feierlich empfangen und zum Münster Unserer Lieben Frau begleitet.

Radolfzell in Bewegung

„Radolfzell in Bewegung“ verwandelt den Marktplatz in eine lebendige Sportarena, in der unter freiem Himmel verschiedene Stationen aufgebaut werden. Jede Station hält eine andere sportliche Herausforderung bereit und wird von lokalen Vereinen betreut, die sich so einem breiten Publikum vorstellen können. Die Vereine übernehmen vor Ort auch die Bewirtung. Der Marktplatz wird zum Ort der Begegnung, an dem Besucherinnen und Besucher verweilen, zuschauen und vor allem selbst aktiv werden dürfen – sei es im freundschaftlichen Wettstreit oder beim Ausprobieren neuer Disziplinen. Die Anforderungen sind bewusst so konzipiert, dass alle Altersgruppen und Menschen mit Einschränkungen gleichermaßen teilnehmen und gemeinsam Spaß an Bewegung und Gemeinschaft erleben können.

Mögginger Schlossfestspiele

Am letzten Juniwochenende ist der Schlosshof des Mögginger Wasserschlosses Schauplatz für die Schlossfestspiele und greift damit die legendären Freiluftaufführungen der Nachkriegszeit auf, deren glanzvoller Höhepunkt zur 1.200-Jahrfeier die Inszenierung des Jahres 1960 bildet. Bereits bei der „Indischen Prinzessin“ zur Mögginger 1.250-Jahrfeier 2010 und dem „Lebendschachspektakel“ 2017 auf dem Mögginger Dorfplatz lebte diese Tradition wieder auf. Das diesjährige Theaterstück beleuchtet unter anderem die Einquartierung französischer Offiziere im Schloss, die Verstrickung einzelner Mögginger in die nationalsozialistische Bewegung, zwischenmenschliche Konflikte während der Besatzungszeit und das Fortbestehen von rechtsradikalem Gedankengut bis in die Gegenwart. Der Titel des diesjährigen Stücks „Albinle das Schlossgespenst“ deutet aber an, dass es nicht nur um ernste Dinge gehen wird. Neben der Theateraufführung wird es jeweils im Anschluss eine musikalische Unterhaltung geben: am 26. Juni die „Alläfänzigä“ aus Immendingen, am 27. Juni die Band „Sound Kitchen“. Ergänzt wird das Programm durch einen Kindernachmittag am Samstag, Bewirtung an Getränke- und Essständen („Möggingen kocht“) und jeweils einer Schlossbeleuchtung zum Ausklang.

Tango-Flashmob: Die Tango-Argentino Szene Radolfzells präsentiert sich

Das Projekt-Tango Flashmob findet am 16. Mai gegen 11 Uhr morgens auf dem Marktplatz von Radolfzell statt. Zwei argentinische Tangomusiker, ein Bandoneonist und ein Gitarrist, beginnen Tangomusik zu spielen, als wäre es ein Straßenkonzert. Die Menschen kommen näher, um dem Tangoduo zuzuhören. Plötzlich beginnt ein Paar zu tanzen. Sie tanzen eine Minute lang und trennen sich dann, um zwei weitere Personen zum Tanzen einzuladen. Diese beiden Paare tanzen eine weitere Minute lang und trennen sich dann wieder, um vier weitere Personen einzuladen, und so weiter, bis der Platz voller tanzender Paare ist. Es ist wie ein Schneeball, der immer größer wird. Anschließend laden die Tanzbegabten die Unerfahrenen zu einem kleinen Tangokurs ein, der vom argentinischen Lehrer Rafael Mendaro geleitet wird.

Schlagwerk trifft Akkordeon

Zum Jubiläumsjahr gibt es ein besonderes musikalisches Highlight: 

Das Akkordeon-Orchester Radolfzell und das Schlagzeugensemble der Musikschule Radolfzell vereinen ihre Kräfte und präsentieren am 17. und 18. Oktober im Kleinen Saal des Milchwerks ein neu komponiertes Werk.

Im Mittelpunkt stehen die Themenschwerpunkte Geschichte, Kultur und Entfaltung:

» Zwei erfolgreiche Klangkörper aus der Radolfzeller Musikwelt treten gemeinsam auf.

» Musikerinnen, Musiker und Publikum erleben Musik über den eigenen Tellerrand hinaus.

» Kreativität, Begegnung und kultureller Austausch entfalten sich in einem einzigartigen Konzert.

Ein Konzert voller Klangvielfalt, Rhythmus und kultureller Brücken!

Vom Korn zum Brot-eine kurze Geschichte des Brotes

Der Mögginger Backhüsle Verein und der Mögginger Gemeinschaftsgarten machen gemeinsam die Geschichte des Brotes – weit über die letzten 1.200 Jahre hinaus – im Monat Juni erlebbar. Dabei verfolgen sie den Weg vom Korn bis zum fertigen Brot, aber auch die Geschichte des Brotes über die vergangenen Jahrhunderte. Mit praktischen Angeboten möchten die beiden Vereine das Interesse am Brotbacken wecken und zeigen, dass Brot mehr ist als ein Grundnahrungsmittel.

02.–30.06.26
» Ausstellung „Vom Korn zum Brot“ in den Räumlichkeiten
des BUND Möggingen
» Schautafeln im Mögginger Gemeinschaftsgarten zu
Getreidesorten

11.06.26 um 19 Uhr

Vortrag „Mühlen in und um Radolfzell und Möggingen“ im
Dorfgemeinschaftshaus

12.06.26 um 19 Uhr

Vortrag „Alles rund ums Brotbacken“ im Dorfgemeinschaftshaus

13. & 14.06.26
Brotbacken und Verkosten am Mögginger Backhüsle, Führung
durch den Gemeinschaftsgarten (Anmeldung erforderlich)

(W)Orte schreiben Geschichte(n) – Geschichten verbinden: schreiben und lesen für alle

Die Schreibgruppe „Miteinander schreiben“ trifft sich zweimal im Monat im TeggIn in der Teggingerstraße 10, um gemeinsam zu schreiben. Anlässlich des Stadtjubiläums begibt sich die Gruppe an verschiedenen Orten auf Spurensuche zu Radolfzeller Persönlichkeiten und schreibt Texte in, um und über Radolfzell. Die Texte präsentiert die Schreibgruppe in Nachbarschaftstreffs, im Freien und in kulturellen Einrichtungen. Dank der Förderung lassen sich ein geführter Besuch im Stadtmuseum sowie zwei Fachworkshops realisieren: ein theaterpädagogisches Training zur Schulung von Stimme, Ausdruck und Bühnenpräsenz sowie ein Workshop unter der Anleitung einer erfahrenen Autorin und Schreibcoach- Pädagogin. Ziel der Gruppe ist es, gemeinsam die Freude am Schreiben zu erleben, den generationenübergreifenden Dialog zu fördern und Menschen jeden Alters und aus unterschiedlichen Kulturkreisen anzusprechen und für das Schreiben zu begeistern.

Radolfzell im Detail-Schnitzeljagd mit dem Handy

Die Smartphone-Fototour lädt Hobbyfotografinnen und -fotografen dazu ein, Radolfzell bis ins kleinste Detail zu erkunden. Jede teilnehmende Person erhält ein Album mit einer Liste von Detailmotiven, die während der 2,5-stündigen Runde in der Stadt gesucht und jeweils mit einem Selfie dokumentiert werden. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen beschränkt, um eine persönliche Atmosphäre und gute Betreuung zu gewährleisten. Zum Abschluss erhält jede Person ein Memory- Spiel „Radolfzell von 0 auf 100“ sowie zwei Kugeln Eis als erfrischendes Andenken.