Inklusives Sport- und Begegnungswochenende
Ein Wochenende voller Bewegung, Inspiration, Austausch und Spaß am Miteinander. Egal ob groß oder klein, mit Rollstuhl oder zu Fuß, egal ob sportlich oder nicht: Alle, die offen sind für Neues, sind uns willkommen! Und auch diejenigen, die einfach mal schauen wollen und neugierig sind, wie Inklusion funktioniert. Alle sind herzlich eingeladen! Zum Mitmachen und Erleben gibt es ein buntes Programm:
» Der Deutsche Rollstuhlsportverband macht das Rollstuhlfahren für jede und jeden erlebbar.
» Einen Höhepunkt bildet das Wheelsoccer-Turnier, an dem Rollstuhlfahrende sowie Fußgänger teilnehmen können.
» Verschiedene inklusive Workshops wie beispielsweise Zirkus, Yoga und weitere.
» Infostände rund um die Themen Inklusion und Angebote für Menschen mit und ohne Behinderung mit Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung.
» Eine inklusive Disco sowie verschiedene Auftritte runden das Programm ab.
An(ge)kommen in Radolfzell?
Heute leben in Radolfzell Menschen aus über 110 Herkunftsländern. Während einige sich sehr mit der Stadt verbunden fühlen, erleben andere bis heute Unsichtbarkeit, fehlende Mitgestaltungsmöglichkeiten oder gar Ausgrenzung.
Bin ich Radolfzellerin oder Radolfzeller? Bin ich deutsch?
Bin ich türkisch? Bin ich beides? Bin ich keins davon?
Zugehörigkeit und Identifikation sind nicht nur eine Frage von Staatsangehörigkeit und politischen Partizipationsmöglichkeiten, sondern auch Teil eines kulturellen Identifikationsprozesses, der gegenseitig Respekt und Anerkennung erfordert.
Das mehrteilige Recherche- und Begegnungsprojekt geht der Frage nach, wie sich Menschen mit Migrationsgeschichte und ihre Nachkommen heute mit der Stadt Radolfzell identifizieren. In vier aufeinander aufbauenden Modulen – Erzählprojekt, Stadtspaziergang, Dialogrunde und Kreativworkshop – kommen Teilnehmende unterschiedlicher Herkunft und Altersgruppen ins Gespräch, um persönliche Perspektiven und gemeinsame Sichtweisen zu erarbeiten. Durch die Verknüpfung verschiedener Methoden soll ein Dialog zwischen den Generationen erfolgen, kulturelle und soziale Teilhabe sichtbarer und idealerweise Impulse für verschiedene Einrichtungen gegeben werden.
Für das Projekt werden Menschen mit Migrationsgeschichte in Radolfzell (1.-3. Generation) und unterschiedlicher Herkunft, Schülerinnen und Schüler und Jugendliche, Seniorinnen und Senioren sowie auch Menschen ohne Migrationsgeschichte – als Zuhörende und Mitdenkende – gesucht. Insbesondere soziale und kulturelle Einrichtungen können für die Ausrichtung der Dialogrunde und des Kreativworkshops als Veranstaltungsort fungieren. Im November 2026 ist eine gemeinsame Abschlussveranstaltung geplant.
Interessierte Personen, die ihre Migrationsgeschichte teilen möchten, können eine Mail an handan.aksuenger-kizil@univie.ac.at senden.
Urheber Veranstaltungsbild: Ibrahim Aktaş
Radolfzell in Bewegung
„Radolfzell in Bewegung“ verwandelt den Marktplatz in eine lebendige Sportarena, in der unter freiem Himmel verschiedene Stationen aufgebaut werden. Jede Station hält eine andere sportliche Herausforderung bereit und wird von lokalen Vereinen betreut, die sich so einem breiten Publikum vorstellen können. Die Vereine übernehmen vor Ort auch die Bewirtung. Der Marktplatz wird zum Ort der Begegnung, an dem Besucherinnen und Besucher verweilen, zuschauen und vor allem selbst aktiv werden dürfen – sei es im freundschaftlichen Wettstreit oder beim Ausprobieren neuer Disziplinen. Die Anforderungen sind bewusst so konzipiert, dass alle Altersgruppen und Menschen mit Einschränkungen gleichermaßen teilnehmen und gemeinsam Spaß an Bewegung und Gemeinschaft erleben können.
Urheber Veranstaltungsbild: Stadtverwaltung Radolfzell
Mögginger Schlossfestspiele
Am letzten Juniwochenende ist der Schlosshof des Mögginger Wasserschlosses Schauplatz für die Schlossfestspiele und greift damit die legendären Freiluftaufführungen der Nachkriegszeit auf, deren glanzvoller Höhepunkt zur 1.200-Jahrfeier die Inszenierung des Jahres 1960 bildet. Bereits bei der „Indischen Prinzessin“ zur Mögginger 1.250-Jahrfeier 2010 und dem „Lebendschachspektakel“ 2017 auf dem Mögginger Dorfplatz lebte diese Tradition wieder auf. Das diesjährige Theaterstück beleuchtet unter anderem die Einquartierung französischer Offiziere im Schloss, die Verstrickung einzelner Mögginger in die nationalsozialistische Bewegung, zwischenmenschliche Konflikte während der Besatzungszeit und das Fortbestehen von rechtsradikalem Gedankengut bis in die Gegenwart. Der Titel des diesjährigen Stücks „Albinle das Schlossgespenst“ deutet aber an, dass es nicht nur um ernste Dinge gehen wird. Neben der Theateraufführung wird es jeweils im Anschluss eine musikalische Unterhaltung geben: am 26. Juni die „Alläfänzigä“ aus Immendingen, am 27. Juni die Band „Sound Kitchen“. Ergänzt wird das Programm durch einen Kindernachmittag am Samstag, Bewirtung an Getränke- und Essständen („Möggingen kocht“) und jeweils einer Schlossbeleuchtung zum Ausklang.
Urheber Veranstaltungsbild: Christian von Bodman
Tango-Flashmob: Die Tango-Argentino Szene Radolfzells präsentiert sich
Das Projekt-Tango Flashmob findet am 16. Mai gegen 11 Uhr morgens auf dem Marktplatz von Radolfzell statt. Zwei argentinische Tangomusiker, ein Bandoneonist und ein Gitarrist, beginnen Tangomusik zu spielen, als wäre es ein Straßenkonzert. Die Menschen kommen näher, um dem Tangoduo zuzuhören. Plötzlich beginnt ein Paar zu tanzen. Sie tanzen eine Minute lang und trennen sich dann, um zwei weitere Personen zum Tanzen einzuladen. Diese beiden Paare tanzen eine weitere Minute lang und trennen sich dann wieder, um vier weitere Personen einzuladen, und so weiter, bis der Platz voller tanzender Paare ist. Es ist wie ein Schneeball, der immer größer wird. Anschließend laden die Tanzbegabten die Unerfahrenen zu einem kleinen Tangokurs ein, der vom argentinischen Lehrer Rafael Mendaro geleitet wird.
Urheber Veranstaltungsbild: Infobae
Im Takt der Stadt: Geschichten in Musik und Sand
Im Rahmen des Stadtjubiläums lädt der Musikverein Böhringen unter der Leitung von Dr. Marco Geigges mit seinem Programm „Im Takt der Stadt: Geschichten in Musik und Sand“ zu einem unvergesslichen Konzertabend ein, bei dem Klang und Bild ineinanderfließen. Hierbei kommen Werke zur Aufführung, die Stadtbilder und städtische Geschichten widerspiegeln. Die Musikerinnen und Musiker erwecken mit der packenden Komposition „Bricks in Fire“ die Geschichte der Ziegelei Rickelshausen zum Leben, während ein eigens für Radolfzell und seine Ortsteile geschaffenes Blasorchesterwerk klangliche Brücken zwischen Vergangenheit und Gegenwart schlägt. Zeitgleich verwandelt ein Sandmaler ausgewählte Werke in filigrane Sandbilder, die in Echtzeit entstehen und die Erzählkraft der Musik visuell unterstreichen. Dieses besondere Format eröffnet dem Publikum ganz neue Zugänge zur Identität der Stadt, indem es regionale Geschichten für mehrere Sinne erlebbar macht.
Urheber Veranstaltungsbild: MV Böhringen
Schlagwerk trifft Akkordeon
Zum Jubiläumsjahr gibt es ein besonderes musikalisches Highlight:
Das Akkordeon-Orchester Radolfzell und das Schlagzeugensemble der Musikschule Radolfzell vereinen ihre Kräfte und präsentieren am 17. und 18. Oktober im Kleinen Saal des Milchwerks ein neu komponiertes Werk.
Im Mittelpunkt stehen die Themenschwerpunkte Geschichte, Kultur und Entfaltung:
» Zwei erfolgreiche Klangkörper aus der Radolfzeller Musikwelt treten gemeinsam auf.
» Musikerinnen, Musiker und Publikum erleben Musik über den eigenen Tellerrand hinaus.
» Kreativität, Begegnung und kultureller Austausch entfalten sich in einem einzigartigen Konzert.
Ein Konzert voller Klangvielfalt, Rhythmus und kultureller Brücken!
Urheber Veranstaltungsbild: Akkordeon-Orchester
Uraufführung des Werkes MODI RADOLFI CELLAE
Für das Stadtjubiläum 2026 entstand eine eigens komponierte sinfonische Suite, die in fünf Sätzen das pulsierende Leben Radolfzells im Mittelalter in musikalischen Bildern lebendig werden lässt. Sowohl weltliche als auch kirchliche Szenen rund um das Münster – vom geschäftigen Markttreiben bis zu den Zeremonien der Hausherren – werden klanglich nachgezeichnet.
Die rund 15-minütige Komposition wird bei ihrer Uraufführung von einem eigens zu den einzelnen Sätzen produzierten Film von dem Radolfzeller Filmemacher Günter Köhler visuell begleitet, der die historischen Motive eindrucksvoll untermalt. Die Uraufführung findet im Rahmen des Marktplatzkonzerts der Stadtkapelle Radolfzell vor dem Münster statt.
Urheber Veranstaltungsbild: Nicola Reimer
Vom Korn zum Brot-eine kurze Geschichte des Brotes
Der Mögginger Backhüsle Verein und der Mögginger Gemeinschaftsgarten machen gemeinsam die Geschichte des Brotes – weit über die letzten 1.200 Jahre hinaus – im Monat Juni erlebbar. Dabei verfolgen sie den Weg vom Korn bis zum fertigen Brot, aber auch die Geschichte des Brotes über die vergangenen Jahrhunderte. Mit praktischen Angeboten möchten die beiden Vereine das Interesse am Brotbacken wecken und zeigen, dass Brot mehr ist als ein Grundnahrungsmittel.
02.–30.06.26
» Ausstellung „Vom Korn zum Brot“ in den Räumlichkeiten
des BUND Möggingen
» Schautafeln im Mögginger Gemeinschaftsgarten zu
Getreidesorten
11.06.26 um 19 Uhr
Vortrag „Mühlen in und um Radolfzell und Möggingen“ im
Dorfgemeinschaftshaus
12.06.26 um 19 Uhr
Vortrag „Alles rund ums Brotbacken“ im Dorfgemeinschaftshaus
13. & 14.06.26
Brotbacken und Verkosten am Mögginger Backhüsle, Führung
durch den Gemeinschaftsgarten (Anmeldung erforderlich)
Urheber Veranstaltungsbild: Dr. Oliver Simon
(W)Orte schreiben Geschichte(n) – Geschichten verbinden: schreiben und lesen für alle
Die Schreibgruppe „Miteinander schreiben“ trifft sich zweimal im Monat im TeggIn in der Teggingerstraße 10, um gemeinsam zu schreiben. Anlässlich des Stadtjubiläums begibt sich die Gruppe an verschiedenen Orten auf Spurensuche zu Radolfzeller Persönlichkeiten und schreibt Texte in, um und über Radolfzell. Die Texte präsentiert die Schreibgruppe in Nachbarschaftstreffs, im Freien und in kulturellen Einrichtungen. Dank der Förderung lassen sich ein geführter Besuch im Stadtmuseum sowie zwei Fachworkshops realisieren: ein theaterpädagogisches Training zur Schulung von Stimme, Ausdruck und Bühnenpräsenz sowie ein Workshop unter der Anleitung einer erfahrenen Autorin und Schreibcoach- Pädagogin. Ziel der Gruppe ist es, gemeinsam die Freude am Schreiben zu erleben, den generationenübergreifenden Dialog zu fördern und Menschen jeden Alters und aus unterschiedlichen Kulturkreisen anzusprechen und für das Schreiben zu begeistern.
Urheber Veranstaltungsbild: Miteinander schreiben
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