Ausstellung der Werke zum Bundeskunstpreis in der Villa Bosch

Bundeskunstpreis für Menschen mit Behinderung

Den Bundeskunstpreis für Menschen mit Behinderung vergibt die Stadt Radolfzell bereits seit 1978 im zweijährigen Rhythmus. Er richtet sich an Künstlerinnen und Künstler aus ganz Deutschland mit einem Schwerbehindertengrad von mindestens 80 Prozent, geistiger, körperlicher wie psychischer Art. Die Auszeichnung ist bundesweit einmalig und verhalf in den vergangenen 40 Jahren bereits über 6.500 Werken zu einer Würdigung in der Öffentlichkeit.

Der Schwerpunkt der Ausschreibung liegt auf Bildender Kunst. Es werden Skulpturen, Gemälde in Acryl und Öl, Zeichnungen mit Öl- und Wachskreide oder Fineliner, Aquarelle, Linol- und Holzschnitte, Kaltnadelradierungen und Mischtechniken eingereicht. Im Anschluss an die Preisverleihung werden die Werke in der städtischen Galerie Villa Bosch Radolfzell ausgestellt. Die Stadt Radolfzell bietet die Werke im Auftrag der Künstler zum Kauf an.

Der Bundeskunstpreis bietet einen deutschlandweit einzigartigen Rahmen für die Wertschätzung und den öffentlichen Ausdruck von Künstlerinnen und Künstlern mit Behinderung. Werke von hoher künstlerischer Qualität sowie die Personen, die hinter ihnen stehen, erlangen dadurch Geltung und Sichtbarkeit in unserer vielfältigen Gesellschaft. Das nächste Mal wird der Preis am 20. September 2020 vergeben. Eine Anmeldung dafür ist ab sofort und ausschließlich über das Anmeldeformular auf www.radolfzell.de/bundeskunstpreis möglich.